Rezitation

Mit großer Freude am gesprochenen Wort bin ich unterwegs mit musikalisch-literarischen Programmen und leihe meine Stimme Film- und Hörbuchproduktionen. Eine Auswahl:

Mann mit Hut
Mann mit Hut Pathologie 2015-05-22 308_web
In meinen poetisch-skurrilen Geschichten über das Leben, die Liebe und das Scheitern steht die Realität Kopf: Da ist Montag plötzlich Mittwoch, sechs Elefanten stehen in der Küche und ein Mann führt seinen Hut spazieren wie andere ihren Hund.

Auch die Arbeitswelt wird gehörig aufs Korn genommen. Es spielen mit: eine gelbe Taucherbrille und ein fahrender Hut. Regie: Karin Kroemer

 

In Zeiten des Lärms
Überall Geplapper, Gedudel, Getöse. Es verbirgt uns vor uns selbst und „beraubt das Geheimnis seines Raunens“ (Fernando Pessoa). Diesem Raunen und unserem Bemühen, es geflissentlich zu überhören, spürt die Konzertlesung mit Anja Martin (Rezitation), Joanna Hermann (Violine) und Annette Ferber (Klavier) „In Zeiten des Lärms“ in Gedichten und Geschichten, in Klangkompositionen und konzertanten Werken nach – mal skurril amüsant, mal nachdenklich ernst. 

Zwischen Zärtlichkeit und Wut
Das Leben lieben und doch – oder gerade deswegen – leiden an der Lieblosigkeit, die sich in Unachtsam-keit, Ungerechtigkeit oder Gewalt Bahn bricht: Aus diesem Gegensatz, dieser Fülle des Lebens, die sich aufspannt zwischen Zärtlichkeit und Wut, schöpfen die Künstler-innen und Künstler, deren poetisch-engagierte Texte und berührende Melodien Anja Martin (Rezitation), Annette Ferber (Orgel) und Joanna Hermann (Violine) zu einem literarisch-musikalischem Feuerwerk vereinen.

Weitere Informationen: www.konzertlesung-bonn.de

______________________________________________________________________________

Was mich ausmacht? Eine volle, warme Stimme und eine starke Präsenz. Aber hören Sie selbst:

Ausschnitt aus dem Film „Der Pole, der auch Deutscher war“ (PL/3- Die Polnische Trilogie), Regie und Produktion: Kai von Westerman, Bonn 2014. Sprecherin: Anja Martin

Im Auftrag des DRK-Suchdienstes übernahm ich die deutsche Vertonung des Videos „Trace the face“. Es macht auf eine Website aufmerksam, auf der Familien, die auf der Flucht voneinander getrennt wurden, per Foto nach ihren Angehörigen suchen können.